Züge kollidiert
Schweres Zugunglück in China – 70 Tote
Laut den Berichten war ein Passagierzug auf dem Weg von Peking in die Hafenstadt Qingdao (Tsingtao) in der östlichen Provinz Shandong, als er in der Stadt Zibo entgleiste und mit einem anderen Zug zusammenprallte. Etwa zehn Waggons seien in einen Graben gefallen, berichtete ein Augenzeuge Xinhua. Im Internet waren Bilder mit Überlebenden zu sehen, die neben den Zugwracks saßen. Einige waren in weiße Betttücher gehüllt, um sich vor der morgendlichen Kälte zu schützen.
Durch einen Riss am Boden gerettet
Eine Reisende erzählte, wie sie sich mit ihrer 13-jährigen Tochter durch einen riesigen Riss im Boden des Zuges nach draußen retten konnte. Der Zug sei plötzlich mit einem Ruck zum Stehen gekommen. Eine oder zwei Minuten später sei er erneut angefahren, schon kurz darauf sei er jedoch entgleist. Bilder des Nachrichtenportals sina.com zeigten umgestürzte Waggons und Rettungskräfte im Einsatz. Auf einer Luftaufnahme waren Feuer und Rauch zu sehen, die von den Wracks aufstiegen.
Schienen aus dem Jahr 1897
Laut dem staatlichen Fernsehen stammen die Eisenbahnschienen am Unfallort aus dem Jahr 1897 und sollten vor dem Olympischen Spielen im Sommer stillgelegt und durch eine Hochgeschwindigkeitsverbindung ersetzt werden.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.