"Geistertabak"
EU zahlte Millionen-Förderung für fiktiven Tabak
Betroffen in Österreich sind eine Firma, die im Tabakhandel tätig sei, eine Steuerberatungs-GesmbH sowie ein Speditionsunternehmen, sagte der Sprecher. Nähere Angaben machte er nicht. Nach Österreich seien durchaus Lieferungen mit Tabak durchgeführt worden, es habe sich aber herausgestellt, dass dieser nicht die notwendige Qualität gehabt habe, um von der EU gefördert zu werden.
Kontrollen in Luxemburg, den Niederlanden, Frankreich und Rumänien führten ebenfalls zu mutmaßlichen Tätern. In Italien seien in den vergangenen zehn Monaten Durchsuchungen und Observierungen gegen die betreffenden Unternehmen durchgeführt worden. Zuständig ist laut OLAF die Staatsanwaltschaft von Perugia.
Tabak-"Karussell" geschaffen
Nach Erkenntnissen der italienischen Polizei waren an dem Betrug sowohl Erzeuger, Verarbeiter als auch Transportunternehmer beteiligt. So seien einerseits Lieferungen an ausländische Betriebe vorgetäuscht worden, zum anderen eine Art Tabak-"Karussell" geschaffen worden, bei dem die Ware von einem Erzeugern zum nächsten und zu verarbeitenden Unternehmen weitergeschickt worden sei, um für sämtliche Bearbeitungen illegalerweise EU-Hilfen einzustreichen, erklärte OLAF.







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