150 Messerstiche
Justiz schließt nach Leichenfund Suizid nicht aus
Ausland
22.04.2008 11:12
Nach dem Fund einer Leiche mit mehr als 150 Messerstichen in Frankreich schließt die französische Justiz trotzdem einen Selbstmord nicht aus. Wie die Staatsanwaltschaft in der ostfranzösischen Stadt Epinal am Dienstag mitteilte, wurde die Leiche des 32-jährigen Mannes am Vortag von seiner Mutter in seiner Wohnung gefunden.
"Die Wunden sind zumeist oberflächlich und wurden mit einem normalen Küchenmesser zugefügt", hieß es.
Da der Mann unter starken psychischen Störungen gelitten habe, werde ein Selbstmord trotz der vielen Messerstiche nicht ausgeschlossen. Eine Autopsie am Mittwoch im gerichtsmedizinischen Institut in Straßburg soll darüber Aufschluss geben.
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