"Benötigen Hilfe"
Dalai Lama bittet die USA um Unterstützung
US-Staatssekretärin Dobriansky verwies unmittelbar vor dem Gespräch an der Universität von Michigan in Ann Arbor darauf, dass die Regierung von Präsident George W. Bush ihre Besorgnis über die Lage in Tibet zum Ausdruck gebracht habe und zur Zurückhaltung gemahnt habe.
Außerdem habe sich Bush wiederholt für die Notwendigkeit eines Dialogs der chinesischen Führung mit dem Dalai Lama ausgesprochen. China lehnt einen Dialog mit dem im Exil lebenden geistlichen Oberhaupt der Tibeter nach wie vor ab.
Dalai Lama von Paris zum Ehrenbürger ernannt
Ungeachtet der Spannungen mit China hat die französische Hauptstadt Paris den Dalai Lama unterdessen zu ihrem Ehrenbürger gekürt. Paris wolle mit der Ehrenbürgerwürde den Einsatz des Dalai Lama für den Frieden würdigen und "brüderliche Unterstützung für das tibetische Volk" zeigen, so Bürgermeister Betrand Delanoë am Montag.
Der Olympische Fackellauf durch Paris war Anfang April zu einem Fiasko für die chinesischen Olympia-Veranstalter geworden. In China protestieren deshalb derzeit täglich Tausende Menschen gegen Frankreich. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy versuchte am Montag, die Wogen zu glätten. Er entschuldigte sich in einem Brief bei einer behinderten Sportlerin aus China, die während des Fackellaufs in Paris angegriffen worden war.
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