"NATO.tv"
Internet-TV soll Image der NATO aufpolieren
NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer und der dänische Premier Anders Fogh Rasmussen gaben den Startschuss mit einem symbolischen Druck auf einen roten Knopf (!) beim Gipfel in Bukarest. Die Dänen zahlen das PR-Fernsehen im Web.
Neben Berichten vom Gipfel finden sich im englischsprachigen NATO-TV (Link siehe Infobox) auch viele Clips vom Afghanistan-Einsatz. Man sieht Panzer durch die Wüste rollen, Soldaten bei Truppenübungen in der Wüste, wie sie scheinbar ziellos Löcher in den Sand sprengen, und Bewegtbilder von Hilfseinsätzen, wo die Soldaten von jenem Teil der Bevölkerung, der vor die NATO-Kamera treten durfte, herzlich und überschwänglich begrüßt werden.
Antwort auf die Internet-Propaganda von Terroristen
Das Webfernsehen soll nicht zuletzt eine Gegenveranstaltung zur Internet-Propaganda von Terroristen und militanten Gruppen sein. Die Radikalen benutzen das Web mit beeindruckender Effizienz als Kommunikations- und PR-Apparat, weitaus wirksamer als Organisationen wie die UNO oder eben die NATO das derzeit können.
Erst vor wenigen Tagen bewies die radikal-islamische Hamas mit einer umstrittenen Puppentheater-Sendung in ihrem eigenen TV-Sender, wie bei den Radikalen PR gemacht wird. Eine Kinderpuppe schlachtete in der fünfminüten "Vorstellung" eine Puppe ab, die den US-Präsidenten George W. Bush darstellen sollte.







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