30 Meter abgestürzt

Tödlicher Skiunfall nach Hüttenabend in Salzburg

Österreich
30.03.2008 12:40
Beim Skifahren am Salzburger Hochkönig ist am Samstagabend ein 25-jähriger Deutscher tödlich verunglückt. Der Mann kam gegen 21.00 Uhr bei einer Nachtabfahrt auf der Familienpiste als letzter Skifahrer einer Gruppe von der Piste ab und stürzte etwa 30 Meter über eine Böschung ab.

Dabei dürfte der Deutsche mit dem Kopf gegen einen Baum geschlagen sein. Der 25-Jährige erlitt tödliche Verletzungen, denen er noch am Unfallort erlag. Als ihn seine Begleiter fanden, konnte der alarmierte Notarzt gegen 22.40 Uhr nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Münchner stirbt bei Kollision mit Felsen
Auch im Vorarlberger Wintersportort Lech am Arlberg hat am Samstag ein Skiunfall ein Todesopfer gefordert. Ein 57-jähriger Urlauber aus München kollidierte abseits der Piste mit einem schneeverwehten Felsen und zog sich dabei tödliche Kopfverletzungen zu.

Laut Angaben der Polizei fuhr der Mann gegen 14.00 Uhr auf der Madloch-Abfahrt in Richtung Zug/Lech. Bei einer Geländekuppe kurz unterhalb der Gstüat Alpe verließ er die markierte Skiroute und fuhr in eine weite Mulde neben der Piste.  Nach ca. 80 Meter Abfahrt übersah er offenbar einen verschneiten Felsen und krachte mit dem Kopf frontal auf den Stein.

Snowboarder vom Hubschrauber gerettet
Eine halbe Stunde später geriet ein 20-jähriger Snowboarder in Bergnot. Der junge Deutsche aus Leutkirch im Allgäu fuhr mit dem Snowboard vor der Rüfikopf Bergstation in Richtung Lech ab. Bei der Bergstation des Schafalp-Liftes fuhr er ins freie Skigebiet, geriet in steiles felsdurchsetztes Gelände und konnte schließlich weder vor noch zurück. Der Mann wurde mit dem Hubschrauber "Gallus 1" unverletzt geborgen.

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