Krise in Tibet
Dalai Lama erneuert Gesprächsangebot an Peking
Gleichzeitig bekräftigte der Dalai Lama, dass er nicht nach Unabhängigkeit für Tibet strebe. "Mein einziges Anliegen ist es, das Überleben der einzigartigen tibetischen Kultur, Sprache und Identität zu sichern."
Vehement kritisierte der Dalai Lama die Berichterstattung der staatlichen chinesischen Medien über die jüngsten Ereignisse in Tibet. "Die trügerischen und verzerrten Bilder können den Boden für ethnische Spannungen mit unvorhersehbaren Folgen bereiten", warnte er. An Chinas Staatsführung appellierte er, Fakten sprechen zu lassen und sich für "Stabilität und Harmonie" im Land einzusetzen.
Gleichzeitig sprach sich der Dalai Lama erneut dafür aus, die Olympischen Spiele in Peking zu veranstalten. Als bevölkerungsreichstes Land der Erde, mit langer Geschichte und reicher Zivilisation sowie als aufstrebende Wirtschaftsmacht verdiene China die Spiele, so das Exil-Oberhaupt der Tibeter. Aber die Regierung der Volksrepublik müsse sich den Respekt der internationalen Gemeinschaft durch die Einhaltung von Prinzipien wir Freiheit und Rechtsstaatlichkeit im eigenen Land erst verdienen.







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