Unheimliche Serie
Wahllose Morde an Passanten erschüttern Japan
Ausland
26.03.2008 13:47
Eine Serie wahlloser Morde schockiert Japan. In der Provinz Okayama stieß ein 18-Jähriger auf einem Bahnhof einen zufällig ausgewählten Pendler vor einen einfahrenden Zug. Das 38 Jahre alte Opfer starb am Mittwoch im Krankenhaus. Der 18-Jährige hat laut Polizei seine Schwester töten wollen, diese aber nicht gefunden. Deshalb habe er einfach denjenigen vor die Bahn gestoßen, der den Bahngleisen am nächsten stand, wurde der mutmaßliche Täter nach seiner Verhaftung am Vorabend zitiert. Kurz zuvor hatte ein 24-Jähriger in einem anderen Bahnhof wahllos auf Passanten eingestochen.
Bei der Tat in Ibaraki kam ein Mensch ums Leben, sieben weitere wurden verletzt. Bei dem Täter handelt es sich um einen Japaner, der wenige Tage zuvor eine 72-Jährige ermordet hatte.
Bereits am Montag war eine Frau in der Industriestadt Nagoya von einem Unbekannten in den Rücken gestochen und schwer verletzt worden. Der Täter ist flüchtig.
Gewaltkriminalität in Japan vergleichsweise gering
Die Mordserie erschüttert das Land umso mehr, da Gewaltkriminalität in Japan mit Ausnahme von Morden durch Verbrechersyndikate vergleichsweise gering ist.
Symbolbild
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