Busse statt Zügen

Historische ¿Talstation¿ wird Bergbahn-Museum!

Oberösterreich
13.03.2008 19:23
Alles aussteigen, bitte! Am Ostermontag fährt die 110 Jahre alte Pöstlingbergbahn vorerst zum letzten Mal. Am 25. März beginnen die umfangreichen Arbeiten für die Modernisierung und die Verlängerung bis zum Hauptplatz, die 35 Millionen Euro kosten und bis zum Jahresende abgeschlossen werden sollen.

Denn die „neue“ Pöstlingbergbahn soll im Linzer Kulturhauptstadtjahr 2009 wieder auf (schmäleren) Schienen sein. „Sie wird eine noch größere Attraktion als die alte, weil sie den Fahrgästen zeitgemäßen Komfort bieten und bis ins Herz der Stadt, dem Hauptplatz, fahren wird“, sind Bürgermeister Franz Dobusch und Linz AG-Vorstand Dipl.-Ing. Walter Rathberger überzeugt. Ihr erwartungsvolles Ziel: eine Verdoppelung des bisherigen Fahrgastaufkommens!

Wenn am 25. März die Umbauarbeiten auf der Bahntrasse beginnen, fahren bis Jahresende grün-gelbe Pöstlingbergbusse der Linz AG in 30-Minuten-Intervallen auf den Linzer Hausberg. Der Fahrpreis von 1,80 Euro für Erwachsene und 0,90 Cent für Kinder ist übrigens billiger als die derzeitigen Bergbahntarife. An den meistfrequentierten Haltestellen der Pöstlingberg-Buslinie kommen die ersten fünf Fahrscheinautomaten der neuesten Generation: „Mit Touch-Screen-Oberfläche, Benutzerführung in sechs Sprachen und Wechselgeldfunktion“, so Rathberger.

Die denkmalgeschützte Talstation der Pöstlingbergbahn in Urfahr bleibt den Linzern als Museum mit einem alten Gleisstück und einem offenen Sommerwagen erhalten.

 

Foto: Markus Wenzel

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