„Es ist ein gigantischer Betrag, aber unsere Autobahnen können sich auch sehen lassen“, freut sich LH-Vize Franz Hiesl. Die Sanierung der A 1 geht heuer in die Endphase: Zwischen Regau und Seewalchen starten die Arbeiten auf einer Länge von zehn Kilometern am 1. Juli, bei der Überführung Lindach wird am 26. April eine Brücke gesprengt. Im Jahr darauf folgt noch die Generalerneuerung der „West“ zwischen Vorchdorf und Steyrermühl auf elf Kilometern.
Weiterer „Knackpunkt“ im heurigen Jahr: die Generalerneuerung der A 8 zwischen Pichl und Meggenhofen. Die Kosten betragen 33 Millionen Euro, 20 Prozent davon werden laut Asfinag für Lärmschutz verwendet. LH-Vize Hiesl will die Fehler aus der Vergangenheit („Sparautobahn“) wieder gutmachen. Er verspricht einen maximalen Schutz für Anrainer, die täglich von 10.000 Lkw gepeinigt werden. „Kaum einer hält sich ans Tempolimit“, so Asfinag-Direktor Alois Schedl.
Während der Euro gibt’s auf den 1er-Korridorstrecken wie der „West“ keine Baustellen, aber auf der A 7 in Linz. Grund: Sie wurde nur als Nebenkorridor eingestuft. Die Folgen: Riesenstaus und Verkehrschaos ab 29. Mai bei den Arbeiten im Bereich Knoten Linz-Bindermichl und Anschlussstelle Salzburger Straße. Wo phasenweise gar nur ein Fahrstreifen frei sein wird.
Foto: Horst Einöder
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