Flammeninferno
Sechs Tote nach Brand in einer US-Zuckerfabrik
Bei dem Brand erlitten 15 Menschen so schwere Verbrennungen, dass sie mit Hubschraubern in eine etwa 200 Kilometer entfernte Spezialklinik in der Stadt Augusta geflogen werden mussten. Ein Arzt sprach davon, dass bei manchen Patienten bis zu 90 Prozent der Haut verbrannt seien.
Medienberichten zufolge hat sich die Explosion ereignet, als sich etwa 200 Menschen in der Fabrik in Port Wentworth aufhielten. Danach schossen Flammen hoch in den Abendhimmel und fraßen sich rasch durch die Anlage, die schwer beschädigt wurde. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Unfallursache zunächst unklar
Die Rettungskräfte sperrten sogar einen Abschnitt des nahe gelegenen Flusses Savannah und durchkämmten ihn auf der Suche nach möglichen weiteren Opfern, die sich in ihren Verbrennungsqualen in das Wasser geworfen haben könnten.
Die Unfallursache blieb zunächst unklar. Es werde jedoch vermutet, dass sich Zuckerstaub entzündete und dann explodierte. Er gilt als sehr leicht entflammbar.
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