Trost für Carla Bruni
Ryanair muss für Anzeige 60.000 Euro zahlen
Ausland
05.02.2008 19:20
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und seine Ehefrau Carla Bruni haben den Rechtsstreit gegen den Billigflieger Ryanair gewonnen. Ein Gericht in Paris sprach Frankreichs neuer First Lady am Dienstag 60.000 Euro Schadenersatz zu, weil die irische Fluggesellschaft ohne Erlaubnis mit einem Bild des Paares geworben hatte. An Staatschef Sarkozy muss Ryanair einen symbolischen Euro zahlen. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass Bruni als früheres Topmodel und Sängerin durch die eigenmächtige Werbeanzeige einen Vermögensschaden erlitten habe.
Brunis Anwalt hatte in der Klage geltend gemacht, dass die 40-Jährige als "Mannequin, Autorin, Komponistin und Interpretin" selbst entscheiden könne, wer mit ihr werbe. Die gebürtige Italienerin hatte Ryanair auf 500.000 Euro verklagt.
Das Unternehmen hatte vergangene Woche in der Tageszeitung "Le Parisien" eine Anzeige für Billigtickets mit einem Foto des Paares veröffentlicht, auf dem Bruni der Satz zugeschrieben wird: "Mit Ryanair kann meine ganze Familie zur Hochzeit kommen."
Sarkozy und Bruni heirateten am Samstag im kleinsten Kreis, nachdem sie sich im November nach der Scheidung des Präsidenten von seiner zweiten Frau kennengelernt hatten.
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