Skindhead-Bande
Mindestens 20 Ausländer in Moskau getötet
Ausland
05.02.2008 19:28
In Moskau hat die Polizei vier Jugendliche mit Verbindungen zu einer Skinhead-Gruppe festgenommen. Der Gruppe wird vorgeworfen, mindestens 20 Ausländer getötet zu haben. Insgesamt sind bisher neun Mitglieder der von einem 17-Jährigen angeführten Jugendbande in Gewahrsam.
Angriffe auf dunkelhäutige Menschen, vor allem auf Migranten aus den ehemaligen Sowjetstaaten in Zentralasien und dem Kaukasus, haben in Russland stark zugenommen.
Im vergangenen Oktober warnte der stellvertretende Moskauer Bürgermeister vor einer Eskalation rassistischer Gewalt gegen Ausländer in der Stadt.
Symbolbild
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