Unterm Hammer

Schiele-Bilder für 16,6 Millionen Euro versteigert

Ausland
05.02.2008 11:28
Acht wichtige Werke von Egon Schiele sind am Montagabend bei Christie's in London um insgesamt 12,5 Millionen Pfund (16,6 Millionen Euro) versteigert worden, wie das Auktionshaus in einer Aussendung bekanntgab. Damit wurden die Erwartungen der "Neuen Galerie" von Ronald S. Lauder in New York noch übertroffen. Diese hatte mit Einnahmen von etwa 7,6 Millionen Pfund (rund 10 Millionen Euro) gerechnet.

Das höchste Einzelergebnis unter den acht Blättern Schieles erzielte "Mutter und Kind" (1910) mit umgerechnet 3,9 Millionen Euro (links im Bild). Für die Auktion "Impressionist and Modern Art Evening Sale Including The Art of the Surreal" unter den Hammer kamen weiters unter anderem die Gouache "Liegende Frau mit roter Hose und stehender weiblicher Akt" (rechts im Bild), "Stehender Mann" (1913), "Selbstbildnis, Kopf" und "Selbstbildnis (recto); Liegende Frau (verso)".

Die Versteigerung erzielte einen Gesamterlös von 105,4 Millionen Pfund (139,6 Millionen Euro) - laut Christie's das zweithöchste Ergebnis einer Kunstauktion in Europa. Das Spitzenlos des Abends war "Femme au chapeau" ("Frau mit Hut", 1938) von Pablo Picasso, das für 5,7 Millionen Pfund (7,6 Millionen Euro) den Besitzer wechselte.

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