American Hero

John Mellencamp covert sich durch die US-History

Musik
18.07.2003 11:18
John Mellencamp gilt ja gemeinhin als ewige Nummer 2 unter den US-Singer/Songwritern. Die ewige Nummer 2 hinter Bob Dylan, seinem großen Vorbild. Ob zu Recht oder Unrecht bleibt dahin gestellt. Tatsache ist, dass Mellencamp mit "Trouble no more" ein schlichtweg großartiges, weil rohes und einfaches, Album abgeliefert hat.
kmm
Drums, Violinen, Stehbass, eine akustische Gitarre- viel mehr benötigt Mellencamp auf "Trouble no more" nicht,um sich über Klassiker der US-Musikgeschichte zu stürzen,die noch lange vor den 70er und 80er Jahren dieselbe beeinflusstenund steuerten.
 
So finden sich dann auch Cover-Versionen von RobertJohnson, Son House, Woody Guthrie oder auch Willie Dixon auf "Troubleno more". Traditionals, die ihren Weg nach Europa zuvor noch nichtgeschafft haben und jetzt sorgfältig bearbeitet wohl auchnur ein Minderheitenprogramm ansprechen dürften. Was schadeist, denn "Trouble no more" ist einfach wirklich gute Musik. Weit,weit abseits der Hitparaden aber viel zugänglicher als dieurbanen Mythen eines Lou Reed und mit einer besseren Stimme alsdie Songs von Bob Dylan. Vielleicht schafft Mellencamp auf seinealten Tage ja doch noch den Sprung zur Nummer 1?
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