09.01.2008 13:58 |

Show ohne Stars

Witherspoon und Depp gewinnen Publikumspreise

"Fluch der Karibik"-Star Johnny Depp und Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon haben die Top-Preise des amerikanischen Publikums gewonnen. Bei der Verleihung der "People's Choice Awards" in der Nacht zum Mittwoch, der vom Streik der Drehbuchautoren überschattet wurde, sicherten sich die beiden Darsteller den Titel als beliebtester Movie-Star. Drew Barrymore siegte in der Kategorie "Leading Lady", Joaquin Phoenix überzeugte als "Leading Man", Keira Knightley und Matt Damon als "Action-Stars". "Fluch der Karibik - Am Ende der Welt" triumphierte als bester Film. Die "People's Choice Awards" werden auf der Basis von Publikumsumfragen vergeben.

Queen Latifah führte durch die vom US-Sender CBS übertragene Show, allerdings in einem leeren Studio, ohne Zuschauer im Saal und ohne Stars auf der Bühne. Die sonst übliche Gala-Show war im Zuge des Autorenstreiks zu einem Nachrichtenmagazin-Format abgespeckt worden, das ohne Gag- und Redenschreiber auskommen musste. "Ich weiß, diese Show ist ein wenig anders als beim letzen Mal", warnte die Gastgeberin gleich zu Beginn. Vorab aufgezeichnete Dankesreden der Gewinner wurden eingeblendet, zahlreiche Ausschnitte von früheren Preisverleihungen mit hochkarätigen Stars wie Julia Roberts, Tom Hanks und Meryl Streep gezeigt.

"Ohne die Drehbuchschreiber bin ich sprachlos"
"Wir sind nichts ohne unsere Autoren, aber wird sind auch nichts ohne unser Publikum", sagte Witherspoon in ihrer Videobotschaft. "Ohne die Drehbuchschreiber bin ich sprachlos", erklärte Phoenix in seiner vorbereiteten Dankesrede.

Preise für die „Grey’s Anatomy“-Stars
Die Gewinner der "People's Choice Awards" in 38 Kategorien wurden vom Publikum im Internet direkt gewählt. Neben den Film-Favoriten kamen auch die beliebtesten Fernseh-und Musikstars zum Zuge. Justin Timberlake und Gwen Stefani holten sich die Sänger-Preise, Patrick Dempsey und Katherine Heigl (beide spielen in „Grey’s Anatomy“) die Trophäen als beliebteste TV-Stars. Die Rascal Flatts setzten sich als beste Musikgruppe durch.

Auch die Oscar-Show ist gefährdet
Der seit zehn Wochen laufende Arbeitskampf in Hollywood könnte die Oscar-Show Ende Februar gefährden. Die Verleihung der Golden Globes am kommenden Sonntag wird von einer dreistündigen Gala zu einer Pressekonferenz heruntergefahren, bei der die Namen der Gewinner verlesen werden.

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