Wie Meteorologen der Universität von East Anglia und das britische Wetterbüro bei der Bekanntgabe ihrer Jahresprognose mitteilten, werden die Klimaphänomene wie La Niña und El Niño die weltweiten Temperaturen nach unten drücken und 2008 zum kühlsten Jahr seit sieben Jahren machen. Die Durchschnittstemperatur werde dennoch 0,37 Grad Celsius über dem langfristigen Mittel von 14 Grad liegen und damit erheblich höher als im Jahr 2000 sein. 2007 sei nach Betrachtung der ersten elf Monate das siebtheißeste Jahr seit Beginn der Messungen gewesen. Das heißeste Jahr war demnach 1998.
Trend der globalen Erwärmung hält an
Trotz der Abkühlung halte der Gesamttrend der globalen Erwärmung an, sagte Phil Jones von der Klimaforschungsabteilung der Universität von East Anglia. Die Jahre 2001 seien im Durchschnitt um 0,44 Grad wärmer gewesen als die Jahre 1961 bis 1990 und 0,21 Grad wärmer als die Jahre 1991 bis 2000 gewesen.
Bei ihren Berechnungen bezogen die Wissenschaftler neben den Wetterphänomenen La Niña und El Niño, welche die Wassertemperaturen im Pazifik beeinflussen, auch die steigenden Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre, die Wirkung der Sonneneinstrahlung und natürliche Veränderungen in den Ozeanen mit ein.









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