Totgearbeitet
Toyota-Mitarbeiter stirbt am Arbeitsplatz
Seine zahlreichen Überstunden hätten Herzrhythmusstörungen hervorgerufen, die seinen Tod verursacht hätten. Die Witwe Hiroko Uchino hatte versichert, ihr Mann habe allein in dem Monat, in dem er gestorben war, 150 Überstunden geleistet. Ein Inspektor der lokalen Gewerbeaufsicht hatte den Antrag der Frau mit dem Hinweis abgewiesen, Uchino habe „nur“ 45 Überstunden gemacht, sein Tod habe mit seinem Beruf nichts zu tun.
Am Freitag entschied nun ein Gericht in Nagoya für die Witwe. Der Mann habe 106 Stunden und 45 Minuten Überzeit gearbeitet und „konnte gar nicht mehr nach Hause kommen, weil er soviel zu tun hatte“.
Toyota verweigerte in einer Erklärung jeglichen Kommentar und betonte, es handle sich um einen Rechtsteit zwischen einem „früheren Toyota-Beschäftigen und der Regierung“. „Wir bedauern zutiefst den Tod eines früheren Angestellten unserer Firma. Wir werden noch größere Anstrengungen unternehmen, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen.“
Symbolbild







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.