Tod nach Beauty-OP

Donda Wests Chirurg verlässt Larry Kings Show

Adabei
22.11.2007 12:02
Zum ersten Mal in 50 Jahren hat ein Gast während eines Live-Interviews das Studio des CNN-Talkmasters Larry King verlassen. Bei diesem Mann handelt es sich um jenen Chirurgen, nach dessen Schönheitsoperation Kanye Wests Mutter Donda starb. Er wollte eigentlich zu den Vorwürfen Stellung nehmen, die gegen ihn in den Medien erhoben wurden, doch er hat es sich offenbar anders überlegt und ist gegangen.

Nach dem Tod der Mutter und Managerin des HipHop-Stars Kanye West war in den US-Medien über die angeblich dunkle Chirurgen-Vergangenheit des Dr. Jan Adams berichtet worden. Nicht nur habe er bereits mehrmals gepfuscht (Verfahren seien laut TMZ.com anhängig), er soll auch eine Patientin betrunken gemacht haben, um dann mit ihr zu schlafen. Dabei sei die Frau auch schwanger geworden und habe abgetrieben.

"Wests haben mich gebeten, nicht herzukommen"
Zu diesem und anderen Vorwürfe habe der Schönheitschirurg jetzt in der Talkshow von CNNs Larry King Stellung nehmen wollen. Doch auf Bitten der Familie der verstorbenen Donda habe er es sich anders überlegt. Adams: „Eigentlich wollte ich über die Dinge in der Presse reden, die nicht stimmen“, so der Chirurg, „aber ich fühle enorm große Liebe und Respekt für die Familie West, und sie haben mich gebeten, nicht zu Ihnen zu kommen.“

„Werden Sie je Fragen beantworten“, habe King daraufhin gefragt. Und Adams habe geantwortet: „Wenn es angenehme Fragen sind, dann werde auch ich angenehm sein. Wenn sie nie angenehm sind, dann werde auch ich nie angenehm sein. Das ist mir wichtig, das habe ich von Anfang an gesagt und das werde ich auch weiterhin so halten.“ Sprach’s, entfernte sein Mikrophon, schüttelte dem Talkmaster die Hand und ging aus dem Studio.

"Es ist nichts falsch gelaufen"
In einem Interview mit der „L.A. Times“ habe Adams allerdings einige Fragen beantwortet. Er führe den Tod Donda Wests auf einen Herzinfarkt, eine Lungenembolie oder eine versehentliche Überdosis des Schmerzmittels Vicodin zurück. Während der OP sei „nichts falsch gelaufen“. „Als sie nach Hause ging, gab es überhaupt kein Problem“, so Adams. Eine Obduktion soll Klarheit bringen. Die Ergebnisse sollen aber erst in ein paar Wochen veröffentlicht werden.

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(Bild: kmm)



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