Auf 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt das Ars Electronica Center in Singapur insgesamt 25 Projekte, die die Linzer schon kennen: seien es „Gullivers Welt“, „Sancho Plan“ oder die Installations-Klassiker von Christa Sommerer. Man zeigt, was sich bewährt hat. „Und hier kommen an einem Tag so viele Besucher wie in Linz in einem Monat“, registriert Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter der Ars Electronica, im „Krone“-Gespräch mit einem weinenden und einem lachenden Auge.
Eine weitere Ausstellungsbeteiligung, vor allem aus dem „spielerischen Bereich“, läuft derzeit in Spanien. An der Kunstmesse in Florenz im Dezember will man sich überwiegend mit künstlerischen Projekten beteiligen. Und ebenfalls im Dezember steht noch eine eintägige Präsentation in Osaka in Japan bevor: „Die bauen dort ein vollkommen neues Stadtviertel, in dessen Zentrum ein Cyberart-Zentrum stehen soll. Und da punkten wir mit unserem Know-how“, freut sich Stocker, der bereits für eine Ausstellung 2008 in Kiew arbeitet. „Die Leute kommen auf uns zu. Wir werden zwar nicht reich mit derartigen Einladungen, aber wir gewinnen an Image und Reputation. Und unser künstlerischer Kurswert steigt damit!“, stellt Stocker nüchtern fest.
Foto: "Krone"













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