Galerie 422

Malerin als Geschichtenerzählerin

Oberösterreich
05.11.2007 19:59
Maja Vukoje vertritt eine junge Generation österreichischer Malerinnen, die nicht nur mit technischer Brillanz Größe beweisen. Ihre Bilder treffen den Nerv einer Zeit zwischen Weltuntergangsstimmung und großartigem Lebensgefühl. Die Gmundner Galerie 422 stellt die junge Künstlerin mit Zeichnungen und Gemälden vor.

Drei Namen bündeln sich in der Ausstellung, die aus künstlerischen Kontrasten Spannung erhält. Heimo Zobernig (49) ist der älteste im Trio. Von ihm erfährt man einen Querschnitt durch sein Schaffen seit den 80er-Jahren. Er macht Farbenlehre ebenso zur Kunst wie eine rostige Eisenkugel. Seine extrem zurückhaltende Ökonomie findet in den Stäben von Roland Kollnitz (35) eine Fortführung. Diese einfachen Skulpturen spielen mit den Rollen des Selbst und des Objekts im Raum.

Völlig andere Wege geht die Malerin Maja Vukoje (38). In Düsseldorf geboren, wuchs sie in Belgrad auf und lebt heute in Wien. Sie besitzt ein malerisches Können, das bei den Jungen oft vermisst wird. Und sie weiß es einzusetzen und Geschichten zu erzählen. Mit Lichtflecken, dem Spiel mit Vorder- und Hintergrund, mit Farbspray und Klecksen entwickelt sie Situationen, die Figuren zeigen. Sie kommen wie Helden oder Gespenster aus (Alb-)Träumen daher. Eine Entdeckung für die Kunst!

Bis 18. November: Mi bis Fr 14 - 18 Uhr, Samstag 10 - 18 Uhr, Sonntag 10 - 13 Uhr




Foto: Galerie 422

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