So, 24. Juni 2018

Sehr fruchtbar

18.10.2007 09:13

67-facher Vater sucht seine neunte Frau

Mit acht (Ehe-)Frauen und insgesamt 67 leiblichen Kindern ist der Israeli Shahadeh Abu Arrar ein wahrer "Familienmann". Jetzt sucht der zum Volk der Beduinen gehörende 58-Jährige seine neunte Frau, mit der er einen Kinderrekord aufstellen will. Bis 2015 möchte Abu Arrar seinen hundersten Nachkommen in die Welt setzen. Bemerkenswert: Fast die ganze Familie Abu Arrar lebt zusammen.

In Israel ist Polygamie eigentlich verboten. Aber viele Beduinen umgehen die Gesetze der Regierung, in dem sie ihre Frauen zwar heiraten, aber sich bei der Hochzeit mit der nächsten von der "vorigen" scheiden lassen. Unter den Beduinen gelten sie aber immer noch als verheiratet, auch an der Familiensituation ändert sich meist nichts.

Shahadeh Abu Arrar lebt Zeitungsberichten zufolge mit mindestens 20 seiner Kinder und mindestens der Hälfte seiner Frauen dauerhaft unter einem Dach. Der Rest kommt und geht anscheinend bzw. hat Wohnungen außerhalb des Dorfes. Sein ältester Sohn ist 37 und lebt wie viele seiner erwachsenen Geschwister natürlich nicht mehr bei den Eltern. Wie der Vater die Riesenfamilie durchbringt, ist unklar. Abu Arrar besitzt aber eine große Farm, viele Tiere und arbeitet - wie auch seine Frauen und die älteren Kinder - in der Landwirtschaft. Zudem bekommt er monatlich umgerechnet 1.200 Euro Familienförderung vom Staat.

Seit er von einem einbeinigen 60-Jährigen mit 12 Frauen und 78 Kindern in den Arabischen Emiraten gehört hat, hat sich Abu Arrar das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2015 insgesamt einhundert Kinder in die Welt gesetzt zu haben. Dafür werden auch weitere Ehefrauen nötig sein. Kritik muss der "Familienmann" von Beduinen-Frauenrechtlern einstecken, die den Männern vorwerfen, die Frauen, denen der Zugang zu Bildung und Jobs außerhalb des primären Arbeitssektors meist verwehr bleibt, auszubeuten. Die durchschnittliche Kinderanzahl pro Frau in Israel beträgt übrigens 2,3.

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