Do, 21. Juni 2018

Papst-Wunder?

15.10.2007 17:17

Pole will verstorbenen Papst fotografiert haben

Auf Toastbrotscheiben oder in Ölflecken wollen gottesfürchtige Katholiken das Antlitz von Papst Johannes Paul II. bereits ausfindig gemacht haben. Während einer Gedenkfeier auf dem polnischen Matyska-Hügel soll der 2005 verstorbene Papst nun - in Flammen gehüllt - sogar in Erscheinung getreten sein. Fotos eines polnischen Arbeiters würden dies angeblich belegen, meldete die italienische Zeitung "Corriere della sera" unter Berufung auf den TV-Sender Vatican News Service (VNS). Einige Katholiken sehen darin bereits das nächste "Wunder".

Die Erscheinung hat sich den Angaben zufolge am 2. April, dem Todestag von Karol Wojtyla, während eines Gemeinschaftsgebets auf dem als "Golgota unseres Herrn" bekannten Hügel nahe dem Geburtsort des späteren Papstes, Wadowice, in Südpolen ereignet. Ein junger Arbeiter namens Gregorz Lukasik begab sich dorthin, um, wie er gegenüber VNS sagte, zu beten, vor allem aber, um seinen neuen Fotoapparat auszuprobieren.

Als er nach Hause gekommen sei, habe er bemerkt, dass sich das aufgenommene Feuer nach und nach in die Figur des polnischen Papstes verwandelte, mit einem zum Segen ausgestreckten rechten Arm. Lukasik sprach daraufhin mit seinem Dorfpfarrer, Beskid Zywiecki. Schließlich kam die Sache auch Stanislaw Dziwisz, dem Erzbischof von Krakau und früheren Wojtyla-Sekretär, zu Ohren.

VNS-Chef Pater Jarek Cielecki reiste schließlich nach Polen, um den Fotografen zu interviewen. Die Aufnahmen, so Cielecki, ähnelten dem "Diener Gottes Johannes Paul II." Der junge Arbeiter bestritt übrigens ganz entschieden, die Fotos mit dem Computer bearbeitet zu haben. Er wolle die "kostbaren" Bilder möglichst bald Papst Benedikt XVI. persönlich überreichen.

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