13.09.2007 22:07 |

Selbstmordanschlag

15 pakistanische Soldaten in Kaserne getötet

Bei einer Explosion in einer pakistanischen Kaserne sind am Donnerstag 15 Elite-Soldaten getötet worden. Mehrere ihrer Kameraden seien bei der Detonation in der 70 Kilometer von Islamabad entfernt gelegenen Stadt Tarbela Ghazi verletzt worden, sagte ein Armeesprecher am Donnerstag.

"Die Soldaten aßen im Speisesaal zu Abend, als sich der mutmaßliche Attentäter am Eingang des Gebäude in die Luft sprengte", sagte ein Vertreter der Sicherheitskräfte der Nachrichtenagentur AFP. Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf verurteilte den Anschlag und nannte ihn einen "bedauernswerten Zwischenfall".

Präsident Musharraf verurteilt "feige Tötungen"
"Diese feigen Tötungen unschuldiger Menschen dürfen nicht ungestraft bleiben", sagte Musharraf laut der amtlichen Nachrichtenagentur APP. Seit den Kämpfen um die Rote Moschee in der Hauptstadt Islamabad Anfang Juli wird Pakistan von einer Anschlagsserie erschüttert. In den vergangenen zwei Monaten sind dabei fast 270 Menschen ums Leben gekommen.

Unterdessen tötete die pakistanische Armee nach eigenen Angaben mehr als 30 islamistische Kämpfer an der Grenze zu Afghanistan. Mindestens zwei Soldaten starben demnach bei den Kämpfen in Nord-Waziristan. Die den Taliban und El Kaida nahestehenden Kämpfer hätten in der Nacht einen Posten der Armee im Distrikt Nawaz Kot angegriffen. Am Mittwoch hatte die pakistanische Armee nach eigenen Angaben in der Nähe bis zu 40 Rebellen getötet.

Sechs Tote bei Überfall auf Kleinbus in Karachi
In der pakistanischen Hafenstadt Karachi kamen bei einem Angriff auf einen Kleinbus ebenfalls mindestens sechs Menschen ums Leben. Unbekannte hätten eine Granate auf den Kleinbus geworfen und dann das Feuer eröffnet, teilte ein Polizist mit. Sechs Menschen seien getötet und sechs weitere verletzt worden. Das Tatmotiv sei noch unklar.

Symbolbild

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