Um die 25 Euro zahlt jeder Gast für einen Platz im Hochsicherheits-Restaurant, das Essen reicht von Haute Cuisine bis hin zu deftiger Mittelalter-Kost. Gekocht und serviert werden die Schmankerl von schweren Jungs - die Palette reicht vom Mafioso bis hin zum Mörder.
Um die Gäste, sowohl Touristen als auch Italiener, keiner Gefahr auszusetzen, gelten strenge Sicherheitsbestimmungen - auch für Besucher. Außerdem stehen während des gesamten Abends Wärter im Kellneroutfit zum Eingreifen bereit. In der Küche hat nach getaner Arbeit selbstverständlich die Bestandskontrolle der Messer und sonstiger Metallgegenstände oberste Priorität.
Anstaltsleiterin Maria Grazia Giampiccolo ist stolz auf ihre Idee, schließlich handelt es sich nicht um irgendein Gefängnis sondern eine ehemalige Festung der Medici. Besucher hätten auf dem Weg des Restaurants nun endlich die Möglichkeit, die alte Burg zu besichtigen, so Giampiccolo. "Das ist für die Häftlinge drinnen gut, wir haben jetzt weniger Probleme mit ihnen, aber auch für die Leute draußen", berichtet sie gegenüber dem WDR.
Symbolbild
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