Historischer Gipfel
Nord- und Südkorea kündigen Gespräche an
Mit dem ersten Korea-Gipfel hatte der Süden im Juni 2000 die "Sonnenschein-Politik" zur schrittweisen Versöhnung eingeleitet. Damals war Rohs Amtsvorgänger Kim Dae Jung nach Pjöngjang gereist.
Für seinen Aussöhnungskurs wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Kim Jong Il, der aus Respekt für seinen verstorbenen Vater Kim Il Sung nicht den Präsidententitel führt, versprach 2000 einen Gegenbesuch in Seoul. Für das nunmehr vereinbarte Treffen schlug der Norden aber erneut Pjöngjang vor.
Entschärfung des Atomkonfliktes
Die Zusammenkunft solle dazu beitragen, "die innerkoreanischen Beziehungen zu normalisieren, die wegen der nordkoreanischen Atomfrage festgefahren waren", sagte Roh nach Angaben seines Sprechers Cheon Ho Sun.
Außerdem werde das Treffen dazu dienen, die Beziehungen Nordkoreas zur internationalen Gemeinschaft zu verbessern. Das Zustandekommen des Gipfels ist Ergebnis der jüngsten Fortschritte bei der Entschärfung des Atomkonfliktes mit Nordkorea. Pjöngjang hat vor einem Monat den Reaktor Yongbyon stillgelegt, um im Gegenzug Öllieferungen und Energiehilfe aus Südkorea zu erhalten.
Regierungssprecher der USA und Chinas haben den geplanten Gipfel begrüßt.
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