Der Mann roch den unerwünschten Zusatzstoff und befahl der Frau aus Indonesien, das Wasser zu trinken. Die 29-Jährige zögerte nicht und trank es aus. Trotzdem brachte der Hausherr die Reste aus dem Glas in ein Labor. Der Befund: Das Wasser ist mit Urin versetzt.
Das Beinahe-Opfer des Urin-Anschlages brachte seine Angestellte vor Gericht, wo sie zu sechs Tagen Gefängnis verurteilt wurde. Sie habe Gift verabreicht mit der Absicht, jemanden zu verletzen, so die Begründung des Richters. Die Frau behauptete, sie mache eine Urin-Therapie und die "gefährliche" Flüssigkeit sei versehentlich im Glas ihres Dienstgebers gelandet.
Bild: Peter Tomschi
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