Leise rieselt der...
Zum ersten Mal seit 1918 Schnee in Buenos Aires
Busfahrer blieben einfach stehen, um gemeinsam mit ihren Fahrgästen Schneeflocken mit der Hand aufzufangen, Passanten standen mitten auf den Straßen und starrten in den Himmel, und Kinder hüpften aufgeregt auf den Straßen umher. Wer einen Fotoapparat dabei hatte, versuchte schnell ein paar Schnappschüsse zu machen.
Das südliche Südamerika erlebt derzeit einen der kältesten Winter seit Langem - mit Temperaturen in Patagonien von weit unter minus 20 Grad und heftigen Schneefällen in den Anden. Dutzende Menschen sind der Kältewelle bereits zum Opfer gefallen. Die meisten erstickten im Schlaf an den Abgasen defekter Holz- und Gasöfen. Mehrere Obdachlose starben an Unterkühlung.
Die Industrie leidet vor allem in Argentinien an Energierationierungen, mit denen der höhere Verbrauch in den Wohnhäusern ausgeglichen werden soll.
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