In der Landeshauptstadt sind die Diebstähle heuer um erschreckende 50 Prozent in die Höhe geschnellt. Bis jetzt wurden schon 983 Delikte angezeigt. Besonders bedenklich: Jetzt machen die Diebe auch nicht mehr vor den Kranken halt. „Pro Monat haben wir zwischen zehn und fünfzehn Diebstähle von Geldtaschen nur in den Krankenhäusern“, berichtet VP-Sicherheitssprecher Josef Hackl.
Die meisten Patienten würden ihre Wertsachen im Nachtkästchen aufbewahren. Hackl: „Die Täter kundschaften genau aus, ob das Zimmer leer ist, und schlagen zu.“ Die „Hitliste“ der bei Verbrechern beliebtesten Plätze führen natürlich nach wie vor die Supermärkte an. Wo die Kunden im Einkaufsstress sind und dabei von den Ganoven um ihre Geldbörsen erleichtert werden. Die dringende Bitte daher: „Keine Geldtaschen offen in den Einkaufswagen liegen lassen. Man soll die Wertsachen hüten, wie seinen Augapfel“, rät Josef Hackl allen Einkäufern.
Symbolfoto: Klemens Groh
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