Angst vor Terror
ETA-Wagen mit 100 Kilo Sprengstoff gefunden
Im Inneren fanden die Beamten Zünder, Zeitschaltuhren und ein Handbuch zum Bau von Bomben in baskischer Sprache. Der Wagen sei jedoch nicht als Autobombe präpariert gewesen. Es habe sich nach ersten Erkenntnissen um einen Sprengstofftransport der baskischen Untergrundorganisation gehandelt, hieß es weiter.
Die Terroristen hätten den Wagen wahrscheinlich wegen einer Polizeikontrolle in der Gegend aufgegeben und seien geflüchtet. Das Fahrzeug hatte gefälschte portugiesische Kennzeichen. Es war vermutlich in dem Nachbarland gemietet oder gestohlen worden. Die Grenze ist nur zwei Kilometer entfernt. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein.
ETA: "Krieg an alllen Fronten"
Die ETA hatte am 6. Juni eine 14-monatige Waffenruhe beendet und droht seither mit einem "Krieg an allen Fronten". Anschläge hat es bislang zwar nicht gegeben. Das spanische Innenministerium räumte aber ein, dass es "in jedem Augenblick" ein Attentat geben könnte.
Seit dem Ende des Gewaltverzichts hat die Polizei ein Terrorkommando der ETA zerschlagen und sechs mutmaßliche Aktivisten der Organisation in Frankreich, Mexiko und Kanada festgenommen. Die ETA kämpft für die Schaffung eines unabhängigen baskischen Staates. Bei ihren Anschlägen wurden seit 1968 mehr als 800 Menschen getötet.
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