Und so gaben die meisten Oberösterreicher bei der Suche nach dem richtigen Vatertagsgeschenk dann doch entnervt auf, griffen wieder zu Traditionellem: Krawatten, Hemden, Eau de Toilette oder eine Flasche Wein.
Aber auch neue Ideen fanden Käufer - bei Palmers etwa war ein 1000-Teile-Puzzle mit kessen Wäschemodels der Hit: „Wir haben die Puzzles schon länger im Angebot, aber kaum welche verkauft, für den Vatertag waren sie offenbar ideal - einmal etwas anderes“, so eine Verkäuferin in Linz. In manchen Herrenmodeläden gab es auch verbilligte Vatertagsangebote - schließlich gaben die Oberösterreicher für Papa im Schnitt „nur“ 30 bis 35 Euro aus, die Hälfte von dem, was durchschnittlich am Muttertag lockergemacht wird.
Trotzdem, über die insgesamt zwölf Millionen Euro Zusatzeinnahmen durch den erst im Jahr 1955 offiziell in Österreich eingeführten Vatertag freut sich Oberösterreichs Wirtschaft natürlich.
Foto: Johannes Markovsky
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.