Tipps für Schüler

Gegen Nachzipf helfen Lernplan & Atemtechnik

Oberösterreich
08.06.2007 19:21
Am 7. Juli ist es zu spät! Dann kann ein Fünfer im Zeugnis stehen. Doch jetzt ist noch Zeit, um „last minute“ zu lernen, um einen Nachzipf abzuwehren. „Das Wichtigste dabei ist, das Lernen zu strukturieren - sonst sieht man sich vor einem unüberwindbaren Berg von Arbeit, und dann geht gar nichts mehr“, erklärt Michaela Rechberger vom „Institut für Lernhilfe“ in Linz.

„Auch eine Nachprüfung ist kein Beinbruch. Und für einige Schüler ist es besser, schon langfristig zu planen“, erklärt Michaela Rechberger. Denn etwa 5000 Schüler werden im Herbst noch einmal antreten müssen, um aufsteigen zu dürfen. Dennoch lohnt sich „last minute“ zu büffeln. Und so geht´s: genauen Plan erstellen, was man an welchem Tag durchnimmt, nicht durchstrebern, sondern bewusst Pausen einlegen. „Wenn die Basis etwa bei Vokabeln oder Grammatik fehlt, kann man das kaum in zwei Wochen aufholen“, erklärt die Lern-Expertin das Problem.

Es gibt auch noch andere unterstützende Möglichkeiten. So hat Eva Fischer - die auch beim Raucherentwöhnungs-Versuch der „Krone“ als Coach mitwirkte - eine Methode entwickelt, durch „suggestive Atemtechnik“ das Gehirn fürs Lernen „freizubekommen“. „Es geht übers Telefon und Kopfhörer. Eine Sitzung dauert etwa 20 Minuten, danach ist man viel aufnahmebereiter“, erklärt die 45-Jährige. Und: „In 80 Prozent hat die Methode Erfolg.“ Sie sagt, dass man nach etwa sechs Einheiten das „richtige Atmen“ drauf hat und es selbstständig anwenden kann. Das „Prüfungspaket“, etwa zur Maturavorbereitung kostet 250 Euro (Infos unter Tel: 0 699/102 190 30).

Schulexperten am „Krone“-Zeugnistelefon
Das Zeugnis steht vor der Tür. Droht ein Fünfer, gar ein Nachzipf? Gibt es Probleme mit einem Lehrer? Oder brauchen Sie rechtlichen Rat? Wenn Sie Sorgen rund um die Schule, Fragen zur Notengebung oder einfach ein Anliegen haben, rufen Sie an: am Mittwoch, 13. Juni, von 11 bis 12 Uhr,  0 732/78 08, Klappe 443 oder 444. Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer und sein Expertenteam stehen am „Krone“-Zeugnistelefon Rede und Antwort.

 

 

Foto: Chris Koller

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