Der ortsansässige Baumeister hatte die vergangenen zwanzig Jahre seine Pontons für den Wasserbau immer gratis der Pfarre für die so genannte „Himmelsfuhr“ zur Verfügung gestellt, so Bürgermeister Peter Aschenbrenner. Doch heuer war der Unternehmer bei der Renovierung der Johannesbergkirche nicht zum Zug gekommen, stattdessen durfte ein Konkurrent aus Bad Goisern das Gotteshaus am Felsen sanieren. Die prompte Reaktion: Der Traunkirchner Baumeister wollte seine Pontons nur noch gegen ein saftiges Entgelt verborgen. Der Pfarrer heuerte seinerseits die Traunseeschifffahrt an, statt tümpelnder Pontons rauschte so heuer die stattliche alte Gisela mit der „Himmelsfuhr“ über den Traunsee.
Bürgermeister Peter Aschenbrenner: „Ich habe mit der ganzen Angelegenheit Gott sei Dank nichts zu tun - ich hoffe aber sehr, dass wieder Frieden einkehrt. Wir haben ja eigentlich das 375-Jahr-Jubiläum gefeiert, aber durch diese Missstimmung ist das völlig untergegangen…“
Foto: Hörmandinger
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