Schul-Ärger

Mit einem Trick zu kleineren Klassen

Oberösterreich
07.06.2007 19:46
Noch geteilt, bald wieder vereint! Aber über die Wiederzusammenlegung von Schulklassen will vor allem in den Volksschulen Alberndorf und Unterweitersdorf keine Freude aufkommen: Denn ab Herbst gilt eine Klassenschülerhöchstzahl von 25 Kindern - allerdings nur bei ersten Klassen…

In Alberndorf hatte es 32 Erstklässler gegeben. Aber drei Kinder meldeten sich inzwischen ab - und damit wird die magische Teilungszahl von 31 Schülern nicht erreicht. Diese gilt nämlich nach wie vor bei allen Klassen - außer den Schulanfängern! „Es ist nicht einzusehen, dass unsere Kinder draufzahlen, nur weil sie ein Jahr zu früh geboren sind“, ärgern sich die Eltern. Gleiches gilt für die VS Unterweitersdorf. Hier schreiben die Eltern schon Protestbriefe an Regierung und Bundespräsident und sammelten Unterschriften.

„Wir bekommen keine weiteren Lehrerposten“, muss Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer enttäuschen. Aber er sieht eine Hintertür: Statt genereller Klassenteilung wird man versuchen, in Fächern wie Mathematik oder Deutsch zusätzliches Lehrpersonal in die Klassen zu bekommen und so die Kinder besser zu fördern.

Schulexperten am „Krone“-Zeugnistelefon
Das Zeugnis steht vor der Tür. Droht ein Fünfer, gar ein Nachzipf? Gibt es Probleme mit einem Lehrer? Oder brauchen Sie rechtlichen Rat? Wenn Sie Sorgen rund um die Schule, Fragen zur Notengebung oder einfach ein Anliegen haben, rufen Sie an: am Mittwoch, 13. Juni, von 11 bis 12 Uhr,  0 732/78 08, Klappe 443 oder 444. Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer und sein Expertenteam stehen am „Krone“-Zeugnistelefon Rede und Antwort.

 

 

Foto: Chris Koller

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