Frais verweist auf immer noch gültige, zehn Jahre alte Landtagsbeschlüsse. Die legten fest, dass für die Energie AG nicht mehr (wie noch 1987) ein Börsegang, sondern ein inländischer strategischer Partner angestrebt werden soll, was zuletzt im März 2006 mit einem Verhandlungsauftrag in Richtung Verbund konkretisiert wurde. „Ein Börsegang widerspricht aber nicht nur diesen Beschlüssen, sondern auch vielen anderen, mit denen die Sicherung der Daseinsvorsorge im öffentlichen Bereich politisch untermauert wurde“, so Frais.
„Die Energie AG ist kein Unternehmen wie jedes andere, sondern unser Landesversorger in Oberösterreich - der alle Bürger gleich behandeln und die Versorgung mit wichtigen Lebensgrundlagen gewährleisten muss“, nennt Frais einen weiteren Grund für das Nein der SP zu einem Aktienverkauf an der Börse.
In Sachen Trinkwasser bekräftigt der SP-Klubobmann die Kritik an der „Absicherung“ durch Schwarzgrün: „Man verkauft das Wasser aus einem mit Zweidrittelmehrheit abgesicherten Landesbetrieb an ein nur mit 50-prozentiger Landtagsmehrheit abgesichertes Unternehmen!“
Fazit: Eine gute Zukunftsstrategie für die Energie AG baue auf eine Koopperation mit dem Verbund.
Foto: Chris Koller
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