Der Täter ging beim Überfall am 9. Mai schweigend, aber überaus brutal vor: Mit einer Schusswaffe im Anschlag befahl er der Angestellten der Raiffeisenbank, sich auf den Boden zu legen und fesselte sie mit einem Klebeband. Aus einer Kassenlade raffte er 1060 Euro an sich und flüchtete. Kaum im Freien, explodierte das Alarmpaket. Jetzt konnte die mutmaßliche Identität des Räubers eruiert werden: Zura Chubaev hielt sich bereits am 8. Mai in Mönchdorf auf, tags darauf wollte er einen Landsmann besuchen, der aber nicht mehr da wohnhaft war.
Der Flüchtige reiste im Mai ein, stellte einen Asylantrag und wohnte in mehreren Asylunterkünften. Er soll auch am 15. April ein Lagerhaus in Baumgartenberg geplündert haben. Ein europäischer Haftbefehl wurde erlassen. Hinweise unter Tel: 0 59 133-40-33 33.
Foto: Polizei
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.