31.05.2007 21:06 |

20 Verletzte

Turbulenzen auf Flug führten zu Verletzungen

Schreck über den Wolken: Eine Boeing 777 der niederländischen Gesellschaft KLM ist auf dem Flug nach Japan in heftige Turbulenzen geraten. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wurden dabei 20 Menschen verletzt. An Bord des Düsenflugzeugs befanden sich 262 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder. Die Maschine landete unbeschädigt in Osaka.

KLM-Flug 867 war in Amsterdam gestartet. Als der Flug über der russischen Stadt Sankt Petersburg unruhig wurde, forderten die Piloten die Passagiere sofort zum Anschnallen auf. Die Turbulenzen wurden stärker und kamen schneller als erwartet.

Innerhalb von Sekunden sank die Maschine um etwa 50 Meter ab. Getränkewagen mit Tee und Kaffee rollten durch das Flugzeug. Mehrere Besatzungsmitglieder und Passagiere verbrannten sich an heißen Getränken, andere erlitten Verletzungen im Nacken. Da niemand schwer verletzt war, entschied sich der Pilot zum Weiterflug nach Osaka. Dort wurden zwölf Menschen in Kliniken gebracht. Sie wurden wenige Stunden später wieder entlassen.

Die Boeing 777 wurde nach der Landung gründlich von Technikern untersucht. Nachdem keine Schäden festgestellt wurden, startete die Maschine Stunden später wieder nach Amsterdam. "Trotzdem werden wir das Flugzeug in Schiphol noch einmal ausgiebig durchchecken", sagte KLM-Sprecher Bart Koster.