„Es muss schnell gehen“, waren sich Landesrat Rudi Anschober und die Aktivisten beim Atomgipfel in Linz einig: Noch vor dem Sommer muss die Bundesregierung in einer „diplomatischen Note“ an Tschechien klarstellen, dass das Melker Abkommen nicht erfüllt sei: Sieben von acht darin angeführten Sicherheitsproblemen sind ungelöst.
Anschober will als zweiten Schritt die vom Nationalrat beschlossene Völkerrechtsklage, VP-Klubchef Michael Strugl denkt an ein OSZE-Verfahren: „Man muss alle Möglichkeiten ausschöpfen.“
Die diplomatische Note sei keineswegs nur Formsache, meint Monika Wittingerova von den „Südböhmischen Müttern“: „Prag beruft sich darauf, dass Wien gegen die Nichterfüllung des Melker Abkommens noch nie protestierte.“
Foto: Chris Koller
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