Zwar lehnte Gewerkschafter Harald Dietinger das neue Angebot der slowenischen Geschäftsführung ab - aber er erklärt: „Das neue Offert war besser als das erste, wir sind nicht mehr so weit voneinander entfernt.“ Und weiter: „Es schaut so aus, als könnte es nächste Woche eine Einigung geben.“
Damit sehen die 64 Mitarbeiter zumindest etwas Licht am Ende des Tunnels. Das Werk wird ja Ende des Jahres geschlossen. Schon am 31. Juli werden Produktion und Montage eingestellt, stehen 37 Arbeiter auf der Straße. Und das, obwohl der Konzern zuletzt einen Nettogewinn von 22,3 Millionen Euro erwirtschaftete… „Die Slowenen kennen keinen Sozialplan“, erklärt Dietinger, warum sich die Verhandlungen über die Abfindungen schon seit Wochen hinziehen.
Wobei es für die betroffenen Arbeitnehmer auch noch weitere Hoffnung gibt. So erklärte Bürgermeister Josef Mühlbachler: „Ich stehe zur Zeit in Verhandlungen mit einer Firma, die eventuell den alten Standort übernehmen könnte. Falls Gorenje diesen an sie verkauft.“ Was für die meisten bedeutet, dass sie weiter in Freistadt arbeiten könnten. Aber alles hängt - noch immer - von der slowenischen Geschäftsführung ab…
Foto: AK
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