„Es ist unglaublich. Da bauen die so einen Masten und sagen niemandem ein Wort“, sind viele Freistädter sauer. Grund: „One“ stellte einen „30 Meter hohen Stahlgittermast“ (so die Bewohner) nahe der Kaserne auf. „Das passt überhaupt nicht. Freistadt ist eine historische Stadt, dadurch wird das Erscheinungsbild verschandelt“, zürnen die Gegner.
Bürgermeister Josef Mühlbachler versteht die Aufregung nicht: „Wen hätten wir informieren sollen? Der Mast steht weit weg vom Schuss, da gibt´s kaum Bewohner im Nahbereich.“ Auch den Ärger in puncto Stadtbild kann er nicht nachvollziehen: „Da stehen rundherum Bäume, die gleich hoch sind. Man muss schon sehr nahe dran vorbeigehen, um den Mast zu sehen. Außerdem haben wir ja schon mehrere Sendevorrichtungen im Ort, etwa am Kirchturm.“ Nachsatz: „Es ist halt ein zweischneidiges Schwert. Zum einen will man immer neue Technologien. Auf der anderen Seite aber will man keine Masten, weil sie das Ortsbild nicht gerade verschönern. Aber wehe, man hat keinen Empfang am Handy…“
Symbolfoto: Chris Koller
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