18.05.2007 11:58 |

Verschwunden

US-Armee sucht im Irak verschleppte Soldaten

Tausende von US-Soldaten suchen im Irak nach drei amerikanischen Soldaten, die bei einem Angriff von Aufständischen am vergangenen Samstag verschleppt worden waren. Die US-Armee berichtete am Freitag, die Truppen durchkämmten das Gebiet südlich von Bagdad und gingen allen Hinweisen der irakischen Bevölkerung nach. Unterdessen griffen Aufständische einen Stützpunkt der alliierten Truppen an.

Das US-Militärkommando meldete unterdessen, die Koalitionstruppen hätten am Freitag im Nordosten von Bagdad sechs mutmaßliche Angehörige einer Schiiten-Miliz gefangen genommen. Diese sollen Waffen aus dem Iran in den Irak geschmuggelt haben. Sie seien an Angriffen auf irakische Zivilisten und ausländische Soldaten beteiligt gewesen.

Rund 50 mutmaßliche Aufständische griffen am Freitag einen Stützpunkt der alliierten Truppen im Zentrum der Stadt Baquba an. Die irakischen Streitkräfte erklärten, das folgenden Feuergefecht mit den US-Soldaten habe mindestens sechs der Angreifer das Leben gekostet. Augenzeugen sagten, über dem Stadtteil steige dichter Rauch in den Himmel.

Ein Selbstmordattentäter riss zwischenzeitlich an einer Straßensperre im Irak drei Polizisten mit in den Tod. Zwei weitere Polizisten sind bei dem Anschlag in der Ortschaft Jarf al-Sakhr, 60 Kilometer südlich von Bagdad, verletzt worden.