Bis zu 14.000 Fans werden heute erwartet. Und damit ist der Verkehrs-Kollaps vorprogrammiert. Schließlich gibt´s nur knapp 500 Parkplätze. Was aber Heinz Oberauer, Verkehrsexperte der Linzer Polizei, noch kalt lässt. „Ich rechne nur mit 10.000.“ Hand aufs Herz macht das einen Unterschied? „Nein“, lächelt Oberauer und erklärt: „Rund eineinhalb Stunden vor Spielbeginn können wir abschätzen, wie viele wirklich kommen. Dann werden wir reagieren.“ Im Klartext: Bei einem Ansturm wird die Gugl wieder zum Sperrgebiet. „Ausgenommen sind natürlich Anrainer“, so Oberauer, der an LASK-Fans appelliert, möglichst auf „Öffis“ umzusteigen.
Für Vize-Bürgermeister Erich Watzl eine untragbare Situation. „Dass bei Großveranstaltungen die Gugl gesperrt werden muss, ist der Stadt Linz unwürdig!“ Weshalb die VP bei der Gemeinderatssitzung am 24. Mai einen Antrag auf Installierung einer Expertenkommission stellt. „Die soll eruieren, wo und wie man das Stadionproblem und damit auch das Verkehrsproblem am besten löst“, so Sprecher Harald Gruber. Wobei schon jetzt viele behaupten: Ein Neubau wäre besser, als auf der Gugl - wie von Bürgermeister Dobusch angekündigt - 40 bis 60 Millionen Euro in Umbauaktionen zu stecken.
Foto: Martin Parzer
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