Buschfeuer

In den USA toben mehrere Großbrände

Ausland
14.05.2007 07:08
Lodernde Flammen bei Großbränden an der Ost- und Westküste der USA: Trotz der seit Tagen anhaltenden Einsätze haben Tausende von Feuerwehrleuten die Buschfeuer in Kalifornien, Minnesota und Florida bisher nicht unter Kontrolle bringen können. Besonders dramatisch blieb am Sonntag die Lage in Florida, wo Flammen aus mehr als 200 Brandherden schlagen.

Das zurzeit größte Buschfeuer in den USA hat an der Grenze zwischen Florida und Georgia nach Behördenangaben bereits 950 Quadratkilometer Land vernichtet. Die Rauchwolken sind so dick, dass sich der Himmel bereits vor Sonnenuntergang verdunkelt. Die Fläche des Brandes hat sich seit Donnerstag verdoppelt. Für den Norden Floridas galt am Sonntag weiter Smogalarm.

Ähnlich dramatisch ist die Lage um die Stadt Lake City. Die Rauch- und Nebelschwaden waren Sonntag früh so dick, dass zwei wichtige Autobahnen auf einer Länge von je 50 Kilometern geschlossen werden mussten. Bei Sichtweiten von "null Metern" kam es nach Polizeiangaben zu dutzenden Auffahrunfällen. Wegen der fehlenden Sicht konnten Einsatzkräfte nicht zu den Brandherden vorrücken. Der Rauch breitete sich bis ins 500 Kilometer entfernte Tampa an der Westküste Floridas aus.

Auch im Bundesstaat Minnesota an der Grenze zu Kanada gibt es keine Entwarnung. Hier hat ein Buschfeuer nach Angaben der Behörden bereits 210 Quadratkilometer Land und 134 Häuser zerstört.

Die Lage auf der Touristeninsel Catalina Island vor Los Angeles hat sich unterdessen etwas entspannt. Dank eines massiven Löscheinsatzes konnten die Flammen von der Stadt Avalon fern gehalten und in das unbewohnte Hinterland zurückgedrängt werden. Bis Dienstag kann das Feuer nach Einschätzung der Feuerwehr vollständig unter Kontrolle gebracht werden.

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