Das trifft sich mit der Bedingung des grünen Koalitionspartners. „Nur wenn das Wasser gesichert wird, ist der Börsegang für uns akzeptabel“, so Landesrat Rudi Anschober, für den auch eine „Stand-Alone-Lösung“ nach wie vor eine Option ist. „Da würde sich die Energie AG auf dem scharf umkämpften Strommarkt gegen die Großen schwer tun“, hofft Pühringer auf eine schwarzgrüne Einigung für die Teilprivatisierung, die auch die FP verlangt: „Wir wollten das schon vor 20 Jahren“, so Klubchef Günther Steinkellner.
Über die Wassergeschäfte der Energie AG, die zwei Prozent der heimischen Wasserreserven besitzt, gibt es ein Gutachten, wonach es juristisch „zu 100 Prozent möglich“ sei, die Verfügungsgewalt des Landes gegen Investorenansprüche abzusichern. „Das genügt uns nicht. Wir wollen es fix haben“, sind sich Pühringer und Anschober einig. Die nötigen Rechtsakte sollen bis Sommer erledigt sein.
Ob er SP-Chef Erich Haider damit überzeugen kann, bezweifelt Pühringer zwar, appelliert aber an ihn: „Politik hat auch noch etwas mit Wahrheit zu tun.“
Foto: Chris Koller
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.