10.05.2007 08:43 |

Potenzhilfe

Deutscher Staat muss Beamten Viagra zahlen

Beamte in Deutschland haben Anspruch auf staatliche Beihilfe beim Kauf von Potenzmitteln, wenn sie krankheitsbedingte Erektionsstörungen haben: Das hat Oberverwaltungsgericht des Bundeslandes Rheinland-Pfalz zugunsten eines Mannes entschieden, der auf Geld für Erektions-Hilfen geklagt hatte.

Konkret ging es um den Fall eines Beamten, der nach einer Operation Schwierigkeiten hatte, ein intaktes Sexualleben aufrecht zu erhalten. Ein Arzt verschrieb ihm Viagra, und wie es scheint, half das Mittel mit dem Mann.

Allerdings sah er nicht ein, dass er das teure Medikament, das er ständig brauchte, selbst bezahlen soll. Er klagte seinen Dienstgeber, den deutschen Staat, auf einen 50-prozentigen Zuschuss zu den blauen Pillen, nachdem sein Ansuchen zuerst abgelehnt worden war. Das Gericht gab ihm Recht – Vater Staat muss dem Mann für seine Erektionen künftig unter die Arme greifen.