Gewalttour

Bergsteiger holt nach 400-m-Sturz zu Fuß Hilfe

Ausland
10.05.2007 13:14
Nachdem er mit seiner Seilschaft 400 Meter tief abgestürzt war, ist ein US-Bergwanderer in Neuseeland die ganze Nacht durch gefährliches Gletscherterrain gelaufen, um Hilfe zu holen. Mit der tollen Leistung rettete er einem verletzten Freund das Leben. Der dritte Mann der Gruppe starb beim Absturz.

Die drei Studenten waren auf den 3025 m hohen Aspiring auf der Südinsel unterwegs, als sie in der Nähe eines Gletschers abstürzten. Einer von ihnen überlebte den Sturz nicht, der zweite brach sich Becken und Beine. 

Obwohl er am Kopf verletzt war, packte der dritte seinen Freund in einen Schlafsack und machte sich auf den Weg. Sieben Kilometer wanderte er über Eisfelder bis zu einer Hütte. Von dort aus rief er Hilfe.

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