Die Besitzer des zweijährigen Hengstes waren in der Früh zur Koppel gekommen, als das Tier sofort auf sie zulief und sie die Wunde am Kopf bemerkten. Sie riefen die Tierärztin Ursula Kimberger aus Kirchdorf zu Hilfe. „Die Wunde ist tief, geht bis zum Knochen. Sie konnte aber nicht genäht werden, weil es ja nachts passiert und erst später entdeckt worden ist. Die Behandlung ist kompliziert und langwierig, aber die Wunde wird heilen“, diagnostiziert die Veterinärin.
Im Gegensatz zu Deutschland, wo „Pferderipper“ regelrecht in Serie zuschlagen und seit 1990 über 900 Tiere zu Tode gequält wurden, sind es in Oberösterreich noch Einzelfälle. Aber grausame: So wurde im Vorjahr in Ried im Traunkreis ein Lipizzaner mit einem Vorschlaghammer erschlagen und ein Wallach verletzt, 2005 gab es Misshandlungen in Aurach am Hongar und in Alberndorf. Ebenfalls nie gefunden wurde der grausame Attentäter, der 2004 in Peuerbach eine prämierte Zuchtstute zu Tode quälte.
Foto: Jack Haijes
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