Wegen des derzeit stellenweise sehr niedrigen Wasserstandes der Donau herrscht im Ennser Hafen jetzt Hochbetrieb: Güterschiffe müssen „geleichtert“ werden, müssen ihre Ladung fast halbieren, um mit weniger Tiefgang weiterzukommen und nicht in Oberösterreich festzusitzen. Da staut es sich aber auch auf der Donau, wenn der Hafen voll ist. So setzten so genannte Schubleichter - toleriert von der Schifffahrtsaufsicht - in Ufernähe ihre Buganker, starker Wind dreht aber immer wieder deren Heck Richtung Donaumitte. „Das sieht für Passanten dann so aus, als würden die Schiffe führungslos dahintreiben“, wissen Polizisten, die auch den jüngsten Alarm eines Fischers am Samstag rasch klären und Entwarnung geben konnten: Weder Eisenbahnbrücke noch andere Donauschiffe waren in Gefahr.
Das „Parkproblem“ auf der Donau im Bereich des Ennser Hafens könnte aber demnächst behoben sein: Dort soll nämlich - so wie bereits im Bereich Linz - eine fixe Ankerlände mit Pollern errichtet werden.
Foto: Johannes Markovsky
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