Besorgte Bürger in Kleinzell und St. Martin befürchten durch die geplante Steinbruch-Erweiterung der Firma Poschacher eine massive Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität durch Lärm, Erschütterungen und Schwertransporte.
„Dieses Naturjuwel darf nicht zerstört werden! Wir wehren uns und hoffen, dass sich die Befürworter am Granit die Zähne ausbeißen werden“, spricht Günther Mahringer vielen Kleinzellern aus der Seele. Der Protestschrei wird mit einer Unterschriftenaktion dokumentiert, „damit die BH Rohrbach unsere Sorgen und Ängste ernst nimmt“.
In St. Martin will der neue Bürgerbeirat verhindern, dass das „Granitdorf“ Plöcking unter die Räder des Schwerlastverkehrs der Granittransporte kommt. Ein Kompromiss könnte eine Einbahnregelung sein.
Für Naturschützer wiederum kommt eine Verkehrsführung durch weitgehend unberührte Naturidylle unter keinen Umständen in Frage. Eine Überquerung des Granit-Lehrpfades, der zu den beliebtesten Touristen-Attraktionen des Oberen Mühlviertels zählt, wird ebenso vehement abgelehnt, wie die Errichtung einer monströsen Transportbrücke über den Dießenbach.
Foto: Gemeinde St. Martin/Mühlkreis
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.