Er zielte schlecht
US-Amokschütze feuerte 100 Mal auf 32 Opfer
Cho habe offenbar nicht genau gezielt, sagte der Pathologe am Sonntag. Die meisten Opfer hätten mehrere Schusswunden aufgewiesen. Cho selbst setzte seinem Leben mit einem Schuss in die Schläfe ein Ende.
Die Studierendenvertretung appellierte an alle Journalisten, den Campus bis Montagmorgen zu verlassen. Man wolle nun nach vorne schauen und, soweit möglich, zu einer Art Normalität zurückkehren.
Blutproben des Täters sollen die Frage klären, ob der 23-Jährige während der Wahnsinnstat am Montag vergangener Woche möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen stand. Bis ein Ergebnis vorliegt, könnten bis zu zwei Wochen vergehen.
Kommission soll untersuchen und Lehren ziehen
Eine unabhängige Kommission soll die Hintergründe des Massakers in Blacksburg aufklären und daraus Lehren für die Zukunft ziehen. Dies kündigte der Gouverneur des US-Bundesstaats Virginia, Tim Kaine, an. „Wer wurde gewarnt? Was wurde getan? Wie konnte der Täter die Waffen kaufen? Wo lernte er, sie zu benutzen?“, fragte Kaine.
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